Fußreflexzonen-Massage

Unsere Füße sind eine Land­karte des Körpers. Ist ein Organ oder Körperteil krank oder gefährdet, schmerzt der ent­sprech­ende Punkt auf der Fußsohle - manchmal erst auf Druck. Dabei spiegeln die Zehen Kopf und Hals, der Mittelfuß den Brustraum, Knöchel und Fersen den Bauch und das Becken wieder. Verspürt der Patient an bestimmten Stellen Schmerzen, so erhält ein Therapeut Hinweise auf Krankheiten in den dazugehörigen Organen; z.B. macht sich eine Nasennebenhöhlenentzündung an der großen Zehe und eine Gallenblasenstörung im Fußgewölbe bemerkbar.

Fußreflexzonen-Massage vermindert die Nachwirkungen von Stress und es tritt eine wohltuende Entspannung und tieferer Schlaf ein. Spannungsgefühle im Kopf, Verspan­nun­gen im Rücken-, Gelenk-, und Muskelbereich werden gemildert. Darüber hinaus stimuliert die Massage das Lymphgefäßsystem –und damit die Immunabwehr – regt den Kreislauf und die Durchblutung an und hat allgemein eine positive Wirkung auf Geist und Seele.

Hierzu werden mit der Daumen­kup­pe die Mitte der Reflexzonenpunkte gedrückt und dann mit kreisenden Bewegungen massiert. Es werden nicht nur die Fußsohlen, sondern auch andere Teile des Fußes in die Massage eingeschlossen. Dabei werden spezielle Grifftechniken angewendet und die Stärke der Massage wird individuell an den Patienten angepasst. Die erste Behandlung einer Person dauert etwa eine Stunde und beinhaltet eine ausführliche Befunderhebung, bei weiteren Anwendungen wird die Zeit auf ca. 25 Minuten verkürzt. Nach der Reflexzonenbehandlung sollte der Patient noch einige Minuten erholsam liegen.

Bei Thrombosen, Venen- oder Arterienentzündungen in den Beinen, anderen erheblichen Schäden der Füße, akuten oder chronischen Infek­tionen, bei Risikoschwangerschaften und direkt nach Operationen sollte keine Fußreflexzonenmassage durchgeführt werden.